Wie du deinen ESP8266 (ESP-12) für das flashen vorbereitest

Der Einsatz einer ESP Variante des ESP8266 (z.B. ESP-12e, ESP-12f, ESP-12s, …) bietet einige Vorteile gegenüber den Entwicklerboards wie z.B. dem NodeMCU oder dem WeMos D1 Mini (und vielen weiteren kompatiblen Boards). Mit dieser Anleitung sollst du sehen wie du den ESP8266 beschalten musst um ihn programmieren (flashen) zu können.

Um hier die zwei wichtigsten zu nennen:

  • Der ESP12 ist deutlich kompakter und günstiger
  • Er hat einen deutlich geringeren Stromverbrauch (schon im Normalbetrieb), bedingt durch die fehlenden Extra-Komponenten, die im täglichen Betrieb oft nicht benötigt werden – wie z.B. dem USB auf Seriell-Converter oder dem 5V auf 3,3V Spannungsregler.

Das bedeutet natürlich nicht nur Vorteile: Um ihn mit Firmware bespielen zu können benötigt man einen USB auf Seriell Adapter (z.B. dieser hier), und zudem einige Widerstände (je nach Variante 2 oder 5 Stück mit etwa 10kΩ) um den Chip in den richtigen Modus zu bringen.

Belohnt wird man dann aber mit ganz neuen Möglichkeiten, wie z.B. der Möglichkeit den Chip im „Deep Sleep Modus“ zu betreiben – wodurch man den Stromverbrauch deutlich senken, und dadurch erst einen zufriedenstellenden batteriebetriebenen Modus ermöglicht.

Original ESP-12 ohne Adapterplatine

Wie du einen ESP8266 (ESP-12) ohne Adapter-Platine programmieren flashen kannst
In dieser Zeichnung siehst du den ESP-12 Chip (Übrigens: Varianten davon wie z.B: der ESP-07 mit Antennen-Anschluss haben oft die gleiche Pin-Belegung), und wie er mit der Hilfe von 5x 10kΩ Widerständen für den normalen Betrieb, sowie dem Flash-Modus vorbereitet wird.

Willst du den Chip also z.B. mit der Sensate Firmware bespielen, so musst du wenn er so aufgebaut wurde nur den eingezeichneten Schalter (diesen kannst du einfach mit einer Drahtbrücke oder einem Jumper realisieren) schließen, und kurz die Spannungsversorgung des ESP-12 trennen. Alternativ kannst du auch noch einen Reset-Schalter einbauen (von RST gegen Masse).

Hast du das gemacht befindet sich der ESP im Flash-Modus, und kann nun wie im Firmware-Guide beschrieben bespielt werden.

Original ESP-12 auf Adapterplatine

Wie du einen ESP8266 (ESP-12) ohne Adapter-Platine programmieren flashen kannst
In dieser Zeichnung siehst du den ESP-12 Chip (Übrigens: Varianten davon wie z.B: der ESP07 mit Antennen-Anschluss haben oft die gleiche Pin-Belegung), der an eine Adapterplatine gelötet wurde. Da der Adapter schon mit einigen Widerständen bestückt ist benötigst du dann nur noch zwei 10kΩ Widerstände für den normalen Betrieb, sowie den Flash-Modus.

Willst du den Chip also z.B. mit der Sensate Firmware bespielen, so musst du wenn er so aufgebaut wurde nur den eingezeichneten Schalter (diesen kannst du einfach mit einer Drahtbrücke oder einem Jumper realisieren) schließen, und kurz die Spannungsversorgung des ESP-12 trennen. Alternativ kannst du auch noch einen Reset-Schalter einbauen (von RST gegen Masse).

Hast du das gemacht befindet sich der ESP im Flash-Modus, und kann nun wie im Firmware-Guide beschrieben bespielt werden.

NodeMCU, WeMos D1 Mini (und andere)

Diese Entwicklerboards haben alles notwendige schon auf ihrer Platine und können deshalb direkt mit einem Micro-USB-Kabel an den Computer angeschlossen werden. Ein Wechsel in den Flash-Modus ist hier nicht notwendig, das macht die Elektronik dieser Boards automatisch.

Und jetzt..?

Schaue dir unsere Anleitungen an, einige davon verwenden genau diese Chips!